Skilift Stocksberg

Bei Familie Assenheimer/Aponte

Chronik Skilift Stocksberg

Zu Beginn der 1930er kamen die ersten Skifahrer mit Bussen in die Löwensteiner Berge. Zu dieser Zeit gab es allerdings noch keinen Skilift am Stocksberg. Der Heilbronner Skiverein begann damit Fassdauben-Rennen zu veranstalten. Auf die gebogenen Fassbretter wurden Riemen genagelt, mit Haselnussstöcken oder einem alten Besenstiel stemmten sie den Umschwung.

1965 installierte die Stuttgarter Skischule Schwaben den ersten Lift am Stocksberg. Vom Motor mit Keilriemen angetrieben lief ein Hanfseil in der Vertikalen. Die Stuttgarter hatten den Hang auf sechs Jahre gepachtet und stellten die Stocksberger gegen Stundenlohn zum Kassieren an.

Im Jahr 1971 nahmen die Stocksberger die Sache selbst in die Hand und präsentierten ihren Wintergästen gleich zwei moderne Aufstiegshilfen: Gerhard Assenheimer übernahm den 120m langen Umlauf- Bügel- Lift der Skischule Schwaben, die Nachbarn betrieben gemeinsam mit der Stadt Beilstein einen längeren am anderen Ende des Hügels. Milde Winter und wenig Schnee wurden mehr und mehr ein Problem, so dass Anfang der 90er Jahre der Gemeinschaftslift aufgab. Familie Assenheimer betrieb dennoch ihren Lift weiter und einige Jahre später übernahm der Sohn Wolfgang Assenheimer den Betrieb von seinem Vater. Doch die milden Winter machten es Familie Assenheimer oft schwer. In einigen Jahren lief der Lift nur wenige Tage oder aufgrund von Schneemangel überhaupt nicht. Dennoch wurde der Familienbetrieb nicht aufgegeben. 2003 musste der jahrzehntelang eingesetzte Skilift durch einen neuen ersetzt werden.

Da im Jahre 2005 das Kassen- und Aufenthaltshäuschen der Mitarbeiter stark renovierungsbedürftig war, wurde beschlossen das Häuschen komplett neu zu bauen. Während desselben Jahres wurde für die begeisterten Skifahrer zum ersten Mal eine Slalomstrecke aufgestellt Um den Skibegeisterten ein längeres Fahrerlebnis zu bescheren wurde 2012 der Entschluss gefasst den Skilift zu verlängern und umgesetzt. Ab diesem Zeitpunkt betrug die Fahrstrecke 140 m. In der folgenden Saison konnte der Lift aber aufgrund von Schneemangel nicht geöffnet werden. So konnte der längere Fahrspaß erst in der darauffolgenden Saison genutzt werden. 2013 gründete Wolfgang Assenheimer eine GbR mit seinem Schwager.